Die Frankfurter Rundschau zieht wieder um. Ich hätte ja nicht gedacht, daß sie das alte Straßenbahn-Depot Sachsenhausen sehen. Wenn man alles so zurückverfolgt, was da Totengräber über die Lande an Prognosen über die FR erzählt haben... Die FAZ hat ja beim Tabloid-Format was vom golden Schuß erzählt. Im Bronskis Beatclub (fr-blog) war täglich der Abgesang zu lesen. Wie gut, daß solche Dinge im Stummfilmformat ablaufen. Und jetzt ist die FR doch im alten Straßenbahn-Depot angekommen.
Ein Depot ist eine Art Jugendherberge für Straßenbahnen. Dort werden sie nach getanem Werk abgestellt, anderntags vielleicht repariert, zusammengestellt für die Schicht, geschmückt für besondere Tage... Das war früher. Frankfurt hat seine Depots abgeschafft, teilweise wurden andere Dinge dort untergebracht und das Sachsenhäuser Depot wurde von grundauf erneuert. Und dort in der Textorstraße ist nun die Adresse der FR.
Ein großer Schritt nach vorne, denn da wo sie waren, wo vielleicht noch ein paar Leutchen sind, das ist nix, im Vergleich zur Textorstraße. Gut, der Main ist nicht mehr in Sichtweite, die Beine dort am Mäuerchen baumeln lassen (Maamauerbaabambeler) ist nun nicht mehr. Dafür gibt es aber viele andere tolle Dinge, was wahrscheinlich den Chefredaktuer öfters verzweifeln läßt: "Wo ist dann... "
"Ei die sind in de Germania, den Eintrachtsieg feiern..."
Das bedeutet, das Leben kehrt in die Redaktionen zurück. Zum Apfelwein nicht weit, ein ganz guter Metzger gegenüber, Rewe nebenan, zwei Mal in der Woche Markt am Südbahnhof und zur Schweizer Straße kann man spucken. Und da geht es erst richtig los. Der Umzug für die FR ist Gold wert, zumal auch das neue Domizil eine Geschichte hat, wie die FR auch. Wo sie waren, das ist was für Juppis, die Neureichen, obwohl um die Ecke ich aufgewachsen bin, so manche Fensterscheibe dort auf mein Konto ging. Zur FR gehört nun mal Frankfurter Leben, richtiges Leben, wie früher am alten Rundschauhaus.
Ich freu mich für die Redaktuere, die FR und der Chefredakteur soll net gleich fibsch wern, wenn wer nicht am Arbeitsplatz anzutreffen ist. Mit nem gute Stöffche schreibt sich die kleine Ecke in der FR nochmal so gut. Von der großen Politik, dem noch größeren Wirtschaftsteil abgesehen.
Ich bin mir sicher, dann landet auch der Browser Firefox nicht mehr im Wirtschaftsteil, bekommt man nicht dort das kleine 1x1 des Internets für Börsianer serviert, vielleicht fallen auch solche Peinlichkeiten, wie die Geschichte mit Gary Glitter einfach dahin wo sie hingehören - in den Papierkorb. Und vielleicht klappt das auch mit der letzten Seite dann besser. Zu lachen gibt es doch genug in diesem Lande, muß man nicht sich outende Comedystars an den Haaren herbeiziehen, die in der Diso-Glimmer-Ära hängengeblieben sind, was einem Trauerspiel gleicht.
Das richtet dann das alte Sachsenhausen, bin ich mir sicher, dann kimmt sowas gar net mehr nei. Falls doch, dann sind's kei Franfurter, die da in Sachsenhausen für die FR tippen. Und wenn die net die Sachsenhäuser Hymne singen können, dann wisse mer, daß wir von Ausländern unterwandert wurden, die Frankfurter Subkultur auch bei der FR nur noch eine Pseudokultur ist.
Aber, es kimmt ja anners, die singe, die könne die Hymne, des geht gar net anners dort in der Textorstaß'.
Willkommen zuhause liebe FR.
Ein Depot ist eine Art Jugendherberge für Straßenbahnen. Dort werden sie nach getanem Werk abgestellt, anderntags vielleicht repariert, zusammengestellt für die Schicht, geschmückt für besondere Tage... Das war früher. Frankfurt hat seine Depots abgeschafft, teilweise wurden andere Dinge dort untergebracht und das Sachsenhäuser Depot wurde von grundauf erneuert. Und dort in der Textorstraße ist nun die Adresse der FR.
Ein großer Schritt nach vorne, denn da wo sie waren, wo vielleicht noch ein paar Leutchen sind, das ist nix, im Vergleich zur Textorstraße. Gut, der Main ist nicht mehr in Sichtweite, die Beine dort am Mäuerchen baumeln lassen (Maamauerbaabambeler) ist nun nicht mehr. Dafür gibt es aber viele andere tolle Dinge, was wahrscheinlich den Chefredaktuer öfters verzweifeln läßt: "Wo ist dann... "
"Ei die sind in de Germania, den Eintrachtsieg feiern..."
Das bedeutet, das Leben kehrt in die Redaktionen zurück. Zum Apfelwein nicht weit, ein ganz guter Metzger gegenüber, Rewe nebenan, zwei Mal in der Woche Markt am Südbahnhof und zur Schweizer Straße kann man spucken. Und da geht es erst richtig los. Der Umzug für die FR ist Gold wert, zumal auch das neue Domizil eine Geschichte hat, wie die FR auch. Wo sie waren, das ist was für Juppis, die Neureichen, obwohl um die Ecke ich aufgewachsen bin, so manche Fensterscheibe dort auf mein Konto ging. Zur FR gehört nun mal Frankfurter Leben, richtiges Leben, wie früher am alten Rundschauhaus.
Ich freu mich für die Redaktuere, die FR und der Chefredakteur soll net gleich fibsch wern, wenn wer nicht am Arbeitsplatz anzutreffen ist. Mit nem gute Stöffche schreibt sich die kleine Ecke in der FR nochmal so gut. Von der großen Politik, dem noch größeren Wirtschaftsteil abgesehen.
Ich bin mir sicher, dann landet auch der Browser Firefox nicht mehr im Wirtschaftsteil, bekommt man nicht dort das kleine 1x1 des Internets für Börsianer serviert, vielleicht fallen auch solche Peinlichkeiten, wie die Geschichte mit Gary Glitter einfach dahin wo sie hingehören - in den Papierkorb. Und vielleicht klappt das auch mit der letzten Seite dann besser. Zu lachen gibt es doch genug in diesem Lande, muß man nicht sich outende Comedystars an den Haaren herbeiziehen, die in der Diso-Glimmer-Ära hängengeblieben sind, was einem Trauerspiel gleicht.
Das richtet dann das alte Sachsenhausen, bin ich mir sicher, dann kimmt sowas gar net mehr nei. Falls doch, dann sind's kei Franfurter, die da in Sachsenhausen für die FR tippen. Und wenn die net die Sachsenhäuser Hymne singen können, dann wisse mer, daß wir von Ausländern unterwandert wurden, die Frankfurter Subkultur auch bei der FR nur noch eine Pseudokultur ist.
Aber, es kimmt ja anners, die singe, die könne die Hymne, des geht gar net anners dort in der Textorstaß'.
Willkommen zuhause liebe FR.
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15.04.2009 | 04.39 Uhr | dr.lach
Kennste die Otto-Fleck-Schneise??
DFB, Deutsche Turnschule, Hochleistungszentrum der Turner.
Jedenfalls war es das vor 30 Jahren ;-)
DFB, Deutsche Turnschule, Hochleistungszentrum der Turner.
Jedenfalls war es das vor 30 Jahren ;-)






